Mittelweser-Navigator - Landkreis Nienburg/Weser

Grafentour

Rubrik:Fahrrad-Touren, Eintagestour
Start:Hoya
Streckenverlauf:Sellingsloh, Wechold
Ziel:Hoya
Länge:23,19 km
Dauer:1,5 Stunden
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert.
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich.
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Kontakt:Mittelweser-Touristik GmbH
Lange Straße 18 - D-31582 Nienburg
Telefon: (00 49) (0 50 21) 917 63 - 0

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Informationen zur Tour

Der Rundweg führt ohne Steigungen durch die ebene Wesermarsch. Ein besonderer Zielpunkt dieser Tour ist der Alveser See. Unterwegs sind auch kleine Abstecher über den Weserdeich in das Deichvorland, z. B. zur Staustufe bei Dörverden, möglich.

In den Sommermonaten bietet sich als Ergänzung zur Radwandertour eine Fahrt mit dem Weserschiff "LA VISURGIS" an, das jeweils mittwochs von Hoya nach Nienburg und zurück verkehrt. Auch werden "Mittelweser-Kreuzfahrten" zwischen Minden und Bremen angeboten (Fahrgast-Schiffahrt-Mittelweser, Tel.: 0 50 25/9 80 20).

Befahrbarkeit und Gefahrenstellen:
Bei dieser Rundtour benutzen wir zumeist asphaltierte bzw. mit Verbundstein gepflasterte Wirtschaftswege und wenig befahrene Gemeindestraßen. Erhöhte Aufmerksamkeit erfordern lediglich die kurzen Abschnitte entlang der Landesstraße am nördlichen Ortsrand von Hoya und in Magelsen sowie auf der Kreisstraße in Wechold.

Beschilderung:
Da sich dieser Rundweg in der Führung bis nach Eitzendorf mit dem Weser-Radweg und von Eitzendorf zurück nach Hoya mit einem Rundweg der Samtgemeinde Grafschaft Hoya deckt, haben wir zur Vermeidung eines überflüssigen Schilderwaldes auf eine zusätzliche Beschilderung mit den sonst für die in diesem Führer beschriebenen Rundwege verwendeten Schildern (siehe Vorbemerkungen) verzichtet. Bitte folgen Sie bei diesem Rundweg den Schildern der Samtgemeinde die mit einem roten Symbolaufkleber "Teufel" versehen sind.

Streckenverlauf und Sehenswürdigkeiten:
Unsere Fahrt beginnt in der ehemaligen Kreisstadt Hoya.
Die Stadt Hoya hat ihren Ursprung in der Siedlung "Hoge", die im 4. oder 5. Jahrhundert v. Chr. gegründet wurde. Unter Karl dem Großen wurde Hoya zum Sitz eines Gaugrafen, dessen Territorium sich zeitweise vom Rand des heutigen Bremens bis nach Diepenau und von Sulingen bis nach Nienburg erstreckte. Nach dem Aussterben des Hoyaer Grafengeschlechtes im Jahre 1582 wurde die Grafschaft aufgeteilt. In späterer Zeit war Hoya Sitz eines Amtes und bis 1932 Kreissitz.

An der Stelle des um die Jahrtausendwende erstmals erwähnten neuen Schlosses der Hoyaer Grafen befindet sich heute das Amtsgericht. Aus der ehemaligen Burgkapelle ging die Pfarrkirche St. Martini hervor, die inzwischen restauriert wurde und seit 1995 als Kulturzentrum genutzt wird. Zwischen dem Kulturzentrum Martinskirche und dem ehemaligen Schloß befindet sich der älteste Teil der Stadt Hoya/Weser, an derem Bürgerpark ein Heimatmuseum liegt. Öffnungszeiten auf Anfrage (Tel.: 0 42 51/76 89).

Hoya bietet ein vielseitiges Angebot für die Gestaltung Ihrer Freizeit an, z. B. mit dem solarbetriebenen Freizeitbad, dem Filmhof u. v. a. m.

Kurz vor dem Ortsende verlassen wir die nach Hilgermissen/Magelsen führende Landesstraße und biegen nach rechts in den "Hingster Weg" ein, der in die "Hingster Straße" mündet und uns parallel zum Weserdeich an vereinzelten Höfen vorbei nach Norden führt.

Bei Wienbergen können wir einen kleinen Abstecher in das Deichvorland des großen Weserbogens zur Staustufe Dörverden machen. Hier haben Sie die Möglichkeit, die Weser zu überqueren (geöffnet vom 25. April bis zum 15. Oktober).

Über den Ort Magelsen erreichen wir bald den Alveser See, ein ca. 2,5 km langes, schmales Altwasser, das von Röhrichten und Weiden-Erlen-Gebüschen umsäumt ist. Etwa in der Mitte des Sees überqueren wir diesen über eine Brücke. Dahinter liegen zwei kleine Campingplätze, und es bietet sich eine günstige Gelegenheit für eine ausgedehnte Rast und ein stärkendes Picknick! Wenn Ihnen bei heißem Wetter danach zumute ist, können Sie in dem weichen Wasser des Sees auch baden.

Auf einem abgesetzten Radweg entlang der Kreisstraße treten wir nun den Rückweg an und gelangen nach Eitzendorf. Der gesamte weitere Rückweg geht durch einen Streusiedlungsbereich, der durch zahlreiche Einzelgehöfte mit niedersächsischen Bauernhäusern und Eichenhainen sowie kleinen Gehölzgruppen abwechslungsreich gegliedert ist.

Der Verlauf führt durch den Ort Wechold und weiter über kleine Nebenstraßen nach Mehringen und von dort entlang der Landesstraße auf einem Radweg zurück nach Hoya.

Wer nur eine kleine Tour durch die Marsch machen möchte, kann den Rundweg auch zwischen Wienbergen und Wechold abkürzen.

Wer gern eine längere Tour machen möchte, kann Rundweg 1 auch mit Rundweg 2 sehr gut kombinieren.

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PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen (1,24 MB)

Urheber: Landkreis Nienburg/Weser , Tel.: 05021/967-454

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