Mittelweser-Navigator - Landkreis Nienburg/Weser

Die Wasser-Tour

Rubrik:Fahrrad-Touren, Eintagestour
Start:Bad Rehburg
Streckenverlauf:Winzlar, Rehburg
Ziel:Bad Rehburg
Länge:15,63 km
Dauer:1 Stunde
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert.
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich.
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Kontakt:Mittelweser-Touristik GmbH
Lange Straße 18 - D-31582 Nienburg
Telefon: (00 49) (0 50 21) 917 63 – 0

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Informationen zur Tour

Badeanlagen Bad Rehburg

Badeanlagen Bad Rehburg

Die Wasser-Tour führt entlang des Naturparks Steinhuder Meer im Stadtgebiet der Stadt Rehburg-Loccum. Höhe­punkte dieser Tour sind zum einen die sogenannten Schwim­menden Wiesen, die mit ihrer Tier- und Pflanzen­vielfalt begeistern sowie die ehemals königlichen Kur- und Badeanlagen Bad Rehburgs.

Höhenunterschied: max. 4 % Steigung
Beschaffenheit: Feld- und Waldwege, asphaltierte Nebenstraßen und Radwege
Rastplätze: Concordia-Platz, Bänke, Raststätten in Winzlar, Rehburg und Bad Rehburg

Startpunkt unserer Wasser-Tour ist der Ortsteil Bad Rehburg, einst königlicher Badeort. Von hier aus fahren wir auf asphaltierten Wegen durch eine vielfältige Feld- und Wiesenlandschaft Richtung Winzlar. Der Ortskern von Winzlar ist ein sehenswertes Beispiel für die Erhaltung dörflicher Strukturen, was z.B. deutlich wird an der Ausgestaltung des alten Dorfplatzes.

Nur ca. 300 m abseits unserer Route befindet sich die Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer (ÖSSM), die Einblick in das empfindliche Gefüge der Natur am „Meer“ gibt. Bestandserfassungen von Tieren, praktische Naturschutzeinsätze, Führungen durch Moor und Feuchtwiese, aber auch zu Vögeln der Nacht, gehören zum festen Angebot im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Hinzu kommen Vorträge und Ausstellungen.

Wieder auf unserer Route zurück fahren wir am Dorfplatz vorbei Richtung Steinhuder Meer. Die so genannten „Schwimmenden Wiesen“, die früher nur in Handarbeit und mit planenartig verbreitertem Holzschuhwerk zu ernten waren, ziehen Jahr für Jahr Fachleute und Naturfreunde von nah und fern an, da den zahlreichen Zugvögeln als Rastplatz dienen und eine einzigartige Flora und Fauna aufweisen. (Am Aussichtspunkt, der ca. 200 m abseits der Route zu Fuß zu erreichen ist, hat man einen Blick über das gesamte Steinhuder Meer.)

Dieses beeindruckende Naturschauspiel begleiten wir auf ca. 8 km und kommen dann in den Ortsteil Rehburg. Hier befindet sich direkt am Marktplatz gelegen das Heimatmuseum, das 1936/37 als Ortsmuseum und Kindergarten an der Forsthofmauer in den Formen eines alten Rehburger Bürgerhauses (Dreiständerhaus; unter Verwendung der Materialien der am Sparkassenplatz abgebrochenen alten Häuser) von E. Meßwarb gebaut wurde und später auch die Bücherei beherbergte. Darin können heute Gegenstände vergangener Epochen, wie Pergamente und Urkunden über das Gemeinde- und Zunftwesen als auch landwirtschaftliche und häusliche Geräte und Gebrauchsgegenstände aus dem 18. und 19. Jahrhundert besichtigt werden.

Unsere Route führt uns anschließend auf befestigten Radwegen noch am Rehburger Uhrturm vorbei, der nach Plänen des Architekten und damaligen Bürgermeisters Ernst Meßwarb gebaut wurde und Symbol für die Verbindung von Tradition und Neuzeit sein sollte. Der Turm wurde dann jedoch am 14.11.1937 eingeweiht zur Erinnerung an die Zeit der Machtübernahme.

Weiter geht es am Rande der Rehburger Berge entlang Richtung Bad Rehburg. Kurz vor Erreichen des Ortes haben wir von einer Anhöhe aus noch einen überwältigen Blick über die Landschaft dieser Region und das Steinhuder Meer. Am Ende unserer Route in Bad Rehburg erwartet uns noch ein Höhepunkt.

Ganz besonders sehenswert sind die ehemals Königlichen Kuranlagen von Bad Rehburg, ein in Deutschland einzigartiges Bau- und Kulturdenkmal aus der Zeit der Romantik. Der einst als „Hannoversches Madeira“ bekannte Kurort lockte vor allem im 18. und frühen 19. Jahrhundert die hannoversche Aristokratie in die Rehburger Berge. 1950 endete der Staatsbadbetrieb.

Im Neuen Badehaus präsentiert sich das Historische Museum Bad Rehburg mit der Erlebniswelt „Kurleben der Romantik“. Besucher erleben dort die Höhen und Tiefen des Kur- und Badelebens in der Zeit der Romantik, der Blütezeit des Kurortes Bad Rehburg. In der Wandelhalle ist das Café und Restaurant „carpe diem“ eingerichtet. In den Räumen der Wandelhalle ist ferner die Möglichkeit kleinerer, kultureller Veranstaltungen gegeben, so dass sich die ehemaligen Kur- und Badeanlagen Bad Rehburg zu einem kulturellen Zentrum der Region entwickelt haben.

Die 1842 von König Ernst August zu Ehren seiner Gemahlin Friederike gestiftete Friederikenkapelle, legt Zeugnis ab über die Verbundenheit des Welfenhauses mit Bad Rehburg.

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Urheber: Mittelweser-Touristik GmbH, Lange Str. 13, 31582 Nienburg, Tel.: 05021/91463-0, Fax: 05021/91763-40

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