Mittelweser-Navigator - Landkreis Nienburg/Weser

Dinosaurier-Tour

Rubrik:Fahrrad-Touren, Eintagestour
Start:Rehburg
Streckenverlauf:Winzlar, Bad Rehburg
Ziel:Rehburg
Länge:25,59 km
Dauer:1 Stunde
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Die Rundwege sind einheitlich mit dem Radfahrersymbol und Richtungspfeilen - grün auf weißem Grund gekennzeichnet.
Kontakt:Mittelweser-Touristik GmbH
Lange Straße 18 - D-31582 Nienburg
Telefon: (00 49) (0 50 21) 917 63 – 0

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Informationen zur Tour

Badeanlagen Bad Rehburg

Badeanlagen Bad Rehburg

Der Rundweg führt durch die Wiesenlandschaft der Meerbachniederung am Steinhuder Meer vorbei und über die waldbedeckten Rehburger Berge, die einst ein riesiger Salzstock aus dem Untergrund emporgehoben hat.

Eine besondere Attraktion des Weges sind die Anfang der 80er Jahre in einem Steinbruch bei Münchehagen entdeckten Dinosaurierfährten, die in ihrer zahlenmäßigen Häufung, guten Erhaltung und Größe innerhalb Europas ohne Vergleich dastehen.

Zu erwähnen ist auch die nahe dem Steinhuder Meer gelegene "Ökologische Schutzstation (ÖSSM)", die auch Führungen anbietet (Tel.: 0 50 37 / 967-0).

Die landschaftlich sehr abwechslungsreiche, relativ kurze Rundtour läßt sich leicht mit den benachbarten Rundwegen 20, 21 und 23 kombinieren.

Befahrbarkeit und Gefahrenstellen:
Bei dieser Tour geht es überwiegend über gutbefahrbare Wege. Für eine kurze Strecke zwischen Loccum und Rehburg muß eine stärker befahrene Straße ohne Radweg benutzt werden.

Streckenverlauf und Sehenswürdigkeiten:
Wir starten aus der Stadtmitte von Rehburg in Richtung Steinhuder Meer. Auf dem Radwanderweg fahren wir durch die Meerbruchwiesen nach Mardorf.

Der sog. "Neue Heudamm" führt uns dann am Rande des Naturschutzgebietes "Meerbruch" mit seinen feuchten Wiesen und dem Bruchwaldgürtel entlang des Ufers vorbei.

Über Winzlar erreichen wir die Bundesstraße 441, der wir auf einem Radweg bis Bad Rehburg (siehe Rundweg 21) folgen. Dann folgt eine längere Steigung. Am Ortseingang von Münchehagen verlassen wir die Bundesstraße auf einem nach rechts abzweigenden, leicht ansteigenden Weg, der uns zum Dinosaurier-Freilichtmuseum bringt.

Im Jahre 1980 wurden hier die versteinerten Fährten einer Anzahl von Dinosauriern entdeckt, die in ihrer zahlenmäßigen Häufung, guten Erhaltung und Größe innerhalb Europas ohne Vergleich dastehen. Die Fährten sind ca. 140 Mill. Jahre alt.
Die runden bzw. ovalen Fußstapfen mit Durchmessern von ca. 65 cm bei den Vorderfüßen bzw. 80 - 100 cm bei den Hinterfüßen stammen von massigen vierfüßigen Dinosauriern, die zwischen 10 und 20 m lang gewesen sein dürften, elefantenähnliche säulenförmige Beine und einen langen Schwanz und Hals mit einem sehr kleinen Kopf besaßen.
Nach dem Bekanntwerden des Fundes wurden die Saurierfährten natürlich schnell zum Ziel vieler Schaulustiger. Heute steht inmitten eines Freilichtmuseums mit über 100 originalgetreuen Rekonstruktionen jener ausgestorbenen Riesenechsen ein Museumsbau, der die versteinerten Trittsiegel der Dinosaurier vor schädlichen Außeneinwirkungen schützt und in dem zugleich interessante Exponate zusammen mit großen Schrifttafeln das Leben vor ca. 130 Mill. Jahren anschaulich präsentieren. Öffnungszeiten: vom 01.02. bis 30.11. täglich ab 9.00 Uhr geöffnet (Telefon: 0 50 37 / 20 75).
Unser Weg führt jetzt weiter durch den Wald der Rehburger Berge. Je nach verfügbarer Zeit ist ein Abstecher nach Loccum zu empfehlen, um dort das ehemalige Zisterzienserkloster (siehe Tour 23) zu besichtigen. Von Loccum aus können wir entweder auf einem anderen Weg unter Vermeidung von Steigungen auf den Rundweg zurückkehren oder der Weg führt über Hormannshausen durch die Meerbachniederung zurück nach Rehburg.

Über die Meerbachbrücke in Höhe des alten Ringwalles der Düsselburg besteht in Zukunft eine zwar etwas längere, aber attraktivere und besser befahrbare Möglichkeit, nach Rehburg zurückzukehren (zur Wallanlage Düsselburg siehe Rundweg 20).

Für archäologisch Interessierte lohnt sich ein kleiner Abstecher zu einer Fundstätte oberhalb von Rehburg. 1979 wurden dort guterhaltene Fundamente ausgegraben, die vermutlich zu einer ca. 900 Jahre alten, später jedoch bis auf die Fundamente abgebauten Kirchenanlage gehörten.

Der Weg führt uns im weiteren Verlauf bergab durch ein schönes Mischwaldgebiet, und nach Überquerung der Landesstraße stoßen wir wieder auf den Rundweg nach Rehburg.

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PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen (4,81 MB)

Urheber: Landkreis Nienburg/Weser , Tel.: 05021/967-454

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