Mittelweser-Navigator - Landkreis Nienburg/Weser

Uchter-Moor-Tour

Rubrik:Fahrrad-Touren, Eintagestour
Start:Uchte
Streckenverlauf:Bahrenborstel, Kirchdorf
Ziel:Uchte
Länge:44,68 km
Dauer:3 Stunden
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Die Rundwege sind einheitlich mit dem Radfahrersymbol und Richtungspfeilen - grün auf weißem Grund gekennzeichnet.
Kontakt:Mittelweser-Touristik GmbH
Lange Straße 18 - D-31582 Nienburg
Telefon: (00 49) (0 50 21) 917 63 – 0

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Informationen zur Tour

Uchter Moor

Uchter Moor

Der Rundweg führt uns zunächst von Uchte in die Randbereiche des Großen Moores, das zur Diepholzer Moorniederung gehört. Anschließend geht es durch die ausgedehnten Wald- und Heideflächen des Grundmoränenzuges der Böhrde.

Die letzten Kilometer ab Mensinghausen legen wir auf dem Radwanderweg auf der ehemaligen Bahnstrecke Uchte-Steyerberg zu-rück. Auf dem Teilstück Uchte-Rahden verkehrt eine Museums-Eisenbahn.

Befahrbarkeit und Gefahrenstellen:
Bei diesem Rundweg werden vorwiegend gut befestigte Wirtschaftswege und Nebenstraßen benutzt.

In der Böhrde weist unser Weg einige Steigungen auf, die aber ohne große Mühe zu bewältigen sind.

Vorsicht ist in den Ortsdurchfahrten von Uchte und Kirchdorf geboten, da der Weg hier zum Teil auf Landes- bzw. Bundesstraßen entlangführt. In Bahrenborstel kreuzt unser Weg außerdem eine Landesstraße.

Streckenverlauf und Sehenswürdigkeiten:
Ausgangspunkt dieser Tour ist der Bahnhof Uchte, von dem aus eine Museumseisenbahn nach Rahden fährt (Auskünfte hierzu: Samtgemeinde Uchte, Tel.: 0 57 63 / 1 83-0).

Der Flecken Uchte entstand, nachdem die Grafen von Hoya 1295 hier zur Verteidigung gegen die Mindener Bischöfe eine Burg errichtet hatten. Die Burg lag an der Mindener Landstraße am Uchter Mühlenbach. Das Gelände ist heute überbaut.

Der mittelalterliche Ortskern liegt westlich des Mühlenbaches und ist im Laufe seiner Geschichte zweimal abgebrannt und wiederaufgebaut worden.

Von 1527 bis 1806 stand Uchte, abgesehen von einer Unterbrechung, unter hessischer Verwaltung. Das ehemalige Amtshaus, später Oberförsterei, ist ein sehenswertes Zeugnis dieser Zeit. Zusammen mit dem gegenüberliegenden ehemaligen Amtsgericht, dem kleinen Teichgelände und dem beeindruckenden Findling findet der Besucher hier eine der schönsten Ecken von Uchte. Empfehlenswert ist auch ein Bummel durch den Ortskern und von hier aus entlang des Uchter Mühlenbaches durch den Bürgerpark. Uchte ist heute ein leistungsfähiges Grundzentrum für einen großen Einzugsbereich.

Wir verlassen Uchte in westlicher Richtung, und bereits kurz nach Unterquerung der B 61 erreichen wir die Randbereiche des Großen Moores.

Unsere Fahrt geht jetzt an weiten Acker- und Grünlandflächen vorbei, die immer wieder von eingestreuten Birken- und Kiefernbeständen unterbrochen werden. Häufig kreuzt unser Weg schnurgrade Gräben, die zur Entwässerung des Moores gezogen wurden.

Das Wegstück hinter dem Torfwerk ist von den Lkws, die den Torf hier abholen, leider recht stark zerfurcht worden und daher ziemlich schlecht befahrbar.

An den beiden Siedlungen Gösloh und Steinloh vorbei, die mit ihren dichten Waldbeständen wie kleine Inseln im Moor liegen, gelangen wir in das Darlaten-Moor, das überwiegend landwirtschaftlich genutzt wird.
Über die Orte Holzhausen und Bahrenborstel und das Nadelwaldgebiet Wielensholz erreichen wir auf asphaltierten bzw. mit Verbundsteinen gepflasterten Wegen Kirchdorf. Nachdem wir den Ort auf der Landesstraße bzw. auf dem zum Teil entlang dieser Straße angelegten Rad- und Gehweg durchfahren haben, biegen wir ein Stück hinter dem Freibad rechts ab.

Der Weg durch die Böhrde mit ihren ausgedehnten Wald- und Heidebeständen bis nach Mensinghausen ist identisch mit der Wegführung von Rundweg 10 und ist dort auch näher beschrieben.

Von Mensinghausen führt uns der Radwanderweg auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen Uchte und Steyerberg zurück nach Uchte.

Dieser Abschnitt des Radwanderweges ist von besonderem Reiz, denn nachdem man zunächst auf einem hohen Damm mit altem Baumbestand und weitem Ausblick nach beiden Seiten entlanggefahren ist, geht es in einen tiefen, von dichten Laubbäumen beschatteten Einschnitt hinein, der erst kurz vor dem Uchter Bahnhof endet.

Von hier führt uns der Weg an den Bahngleisen entlang in den Ort zurück.

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Urheber: Landkreis Nienburg/Weser , Tel.: 05021/967-454

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