Mittelweser-Navigator - Landkreis Nienburg/Weser

Rund um Diepenau

Rubrik:Fahrrad-Touren, Eintagestour
Start:Diepenau
Streckenverlauf:Bramkamp, Osterloh
Ziel:Diepenau
Länge:35,67 km
Dauer:2,5 Stunden
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Die Rundwege sind einheitlich mit dem Radfahrersymbol und Richtungspfeilen - grün auf weißem Grund gekennzeichnet.
Kontakt:Mittelweser-Touristik GmbH
Lange Straße 18 - D-31582 Nienburg
Telefon: (00 49) (0 50 21) 917 63 – 0

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Informationen zur Tour

Dieser Rundweg führt durch fast völlig ebene, dünn besiedelte Bereiche im äußersten Südwesten des Landkreises Nienburg, die zur sog. "Warmsener Geest" gehören.

Befahrbarkeit und Gefahrenstellen:
Der Weg führt fast ausschließlich über befestigte Wirtschaftswege und Nebenstraßen. Er weist keine Steigungen auf und ist im gesamten Verlauf gut befahrbar.

Mögliche Gefahrenstellen sind die kurzen Landesstraßenabschnitte in Diepenau und Steinbrink sowie die Kreuzungspunkte mit Landesstraßen östlich und südöstlich von Diepenau.

Streckenverlauf und Sehenswürdigkeiten:
Ausgangspunkt dieses Rundweges ist Diepenau.

Wie der Name schon vermuten läßt, liegt Diepenau in einem Niederungsgebiet, und zwar dem der Wickriede, die weiter nördlich in die Große Aue mündet.

Die Geschichte des Ortes wurde ähnlich wie bei anderen Orten im Süden des Landkreises, z. B. Uchte und Stolzenau, maßgeblich von den Auseinandersetzungen zwischen den Hoyaer Grafen und den Bischöfen von Minden geprägt.

Diepenau entstand im Schutze der von den Hoyaer Grafen 1380 erbauten Burg, die, nachdem sie mehrfach zerstört und wieder aufgebaut und später lange Zeit als Amtshaus benutzt wurde, im Jahre 1883 abgebrochen wurde.
Nach dem Aussterben des Hoyaer Grafengeschlechts im Jahre 1582 kam Diepenau zum Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg, von 1814 bis 1866 gehörte es dann zum Königreich Hannover. Während dieser Periode war Diepenau eine wichtige Station auf dem Postweg zwischen Hannover und Großbritannien.
Im Jahre 1970 entstand durch Zusammenschluß der Orte Diepenau und Lavelsloh der Flecken Diepenau, der für sein Umland heute ein wichtiges Zentrum ist.
Zwischen den Ortsteilen Diepenau und Lavelsloh liegt im Bogen der Landesstraße eine Windmühle aus dem Jahre 1871, die seit ihrer Restaurierung nur noch zu Wohnzwecken genutzt wird. Wir starten am Amtshof Diepenau und fahren auf dem Radweg entlang der Schule (Querung der Wickriede bei der Fußgänger- u. Radfahrerbrücke) bis zur Kreisstraße 22, überqueren diese und fahren weiter durch das dortige Wohngebiet entlang der L 348 bis zur Landesgrenze. Von der Landesgrenze, nahe Hahnenkamp, geht es zum "Großen Stein"; dann auf Wirtschaftswegen zurück nach Diepenau. Dort wenden wir uns nach Norden. Bei dem "Großen Stein" in Tonnenheide handelt es sich um den größten zur Zeit bekannten Findling in Norddeutschland.Bis Kleinmoor führt unser Weg direkt am Rande des Bachtales der Wickriede entlang, das zum größten Teil als Grünland genutzt wird. Rechts am Weg liegen zwischen Ackerflächen die kleinen Feuchtgebiete der Strothwiesen und des Nordeler Moores, die aus Grünland mit eingestreuten Einzelgehölz-beständen bestehen.

Auch im folgenden Streckenabschnitt (hier benutzen wir ein kurzes Stück die Landesstraße) sowie durch die kleinen Siedlungen "Auf der Horst" und "Osterloh" wird das Landschaftsbild von einander abwechselnden Grünland- und Ackerflächen geprägt, die nur selten von Einzelgehölzen oder kleineren Baumgruppen unterbrochen werden.

Das ändert sich allerdings deutlich in der Esserner Heide. Hier treffen wir wieder die parkartige Kulissenlandschaft mit vielen Wäldchen und Einzelgehölzen an, die für große Teile des südwestlichen Kreisgebietes typisch ist.In einem dieser kleinen Wäldchen, das nur ein kurzes Stück abseits unseres Weges liegt, befindet sich der idyllische Heidepark Essern, der gute Möglichkeiten für eine Rast oder zum "Beinevertreten" bietet.
In den Bereichen "Bramkamper Heide" und "Kösterhorn" nimmt der Waldanteil noch deutlich zu. Neben Kiefernforsten finden wir in diesen Gebieten, die insbesondere im Zusammenhang mit dem südlich angrenzenden Mindener Forst große Bedeutung für die Naherholung haben, auch noch vereinzelt naturnahe Waldflächen.

Kurz vor Lavelsloh kommen wir an dem reizvollen Landschaftssee "Maringen Dieck" vorbei, der von einem Wanderweg umgeben ist und besonders an schönen Tagen von vielen Diepenauern besucht wird.

Am Rande des Diepenauer Ortsteiles Lavelsloh entlang kommen wir wieder an den Ausgangspunkt unserer Tour zurück.

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PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen (1,70 MB)

Urheber: Landkreis Nienburg/Weser , Tel.: 05021/967-454

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